Rasch ins Tun kommen
wog | 15. Juli 2011

Ein Beitrag von Manfred Höfler
Sie wünschen sich eine einfache Erfolgsformel für Veränderung? Dann führen Sie folgende Multiplikation durch:

Wie lautet Ihr Ergebnis? Ist es größer null? Folgt man den Gesetzen der einfachen Mathematik, heißt das: Kein Change ohne Unzufriedenheit, ohne attraktives Zukunftsbild und ohne rasche erste Schritte.
Oft bleiben Change-Vorhaben in der Schleife Unzufriedenheit – Zukunftsbild hängen. Es wird ausgiebig analysiert und intensiv an Visionen, Sollkonzepten oder Zielsystemen gearbeitet. Dabei wird vergessen, dass es Aktionen braucht: Erste Schritte, die das Verhalten verändern, die beweisen, dass die Zukunft machbar ist, und die das Vertrauen in die Veränderungen stärken. Seien Sie aber vorsichtig bei langen To-do-Listen. Es gibt nichts Frustrierenderes als die Erfahrung, sich viel vorgenommen, aber wenig umgesetzt zu haben.
Tipp1: Klarheit ist ein wichtiger Schlüsselfaktor. Sind alle Maßnahmen konkret genug, gibt es überall Verantwortliche und die notwendigen Ressourcen zur erfolgreichen Umsetzung?
Tipp 2: Starten Sie mit den ersten Veränderungsschritten bereits am Beginn eines Change-Prozesses.Was machen wir morgen anders als bisher? Verändern Sie kleine, aber bedeutende Elemente.
Tipp 3: Organisieren Sie vor dem Start einer Neuorganisation eine „Ausräum-Session“. Welchen Müll, Schutt oder welche liebgewonnenen Hindernisse gilt es zu beseitigen? Welche Aufgaben können aufgegeben werden? Auf welche sinnlosen Meetings, Berichte oder Rituale kann verzichtet werden?


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