Change Management zweiter Ordnung

wog | 18. Januar 2012

Das Ausmass der Veraenderung klaeren

Ein Beitrag von Bruno Burkart

Die derzeitigen gesellschaftlichen Herausforderungen und rasanten, vor allem technologischen, Entwicklungen haben die Komplexität von Organisationen, Unternehmen, Sozialeinrichtungen und der Bildungslandschaft markant erhöht. Es braucht Veränderungsprozesse, um in diesen Zeiten des Wandels zukunftsfähig und erfolgreich zu bleiben.

Oberflächliche Veränderungen reichen da oft nicht aus. Daher stellt sich Prof. Rudolf Wimmer (Professor für Führung und Organisation an der Universität Witten/Herdecke) bei der Gestaltung und Steuerung von Veränderungsprozessen der Herausforderung, einen „Veränderungsprozess zweiter Ordnung“ zu initiieren.
Demnach erfolgen bei Veränderungen erster Ordnung Eingriffe vor allem zur Behebung von organisatorischen Defiziten ohne das die dahinter liegenden Muster in Frage gestellt und als solche verändert werden. Bei komplexen organisationalen Anforderungen – z.B. strategische Neuausrichtung, Fusionen, organisatorischer Umbau – bedarf es der Veränderungen zweiter Ordnung. Dabei erfolgt im Zuge der Bearbeitung und Lösung strategischer und organisationaler Fragestellungen auch die Reflexion und damit verbunden das in Frage stellen der Werte, Verhaltensweisen und Muster einer Organisation.

Prof. Rudolf Wimmer geht beim 8. Controllerforum am 7. März 2012 der Frage nach, was Unternehmen nachhaltig (über-) lebensfähig macht und wie leistungsfähige Organisations- und Führungsstrukturen entwickelt werden können.

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